Häufig gestellte Fragen zur Partnerschaft mit ClassPass

Erziele ich pro Buchung durch ClassPass weniger als durch eine Buchung meiner Direktkund*innen? Warum sind meine Preise nicht höher?

ClassPass zahlt pro Platz oft einen geringeren Preis als mit einer Direktbuchung erzielt wird. Der Hauptunterschied ist, dass bei ClassPass nur überschüssige Plätze angeboten werden. Jeder durch ClassPass gebuchte Besuch steht somit für eine zusätzliche Einnahme, denn diese hättest du nicht erzielt, wenn der Platz oder Termin nicht gebucht worden wäre.

Freie Fitness- und Wellness-Termine verfallen. Das heißt, ist ein Termin erst einmal vergangen oder hat ein Kurs begonnen, können aus den freien Plätzen keine Einnahmen mehr erwirtschaftet werden. ClassPass hilft Anbietern dabei, dieses Potenzial auszuschöpfen, indem Plätze, die nicht gebucht würden, an andere Nutzer*innen und Gäste vergeben werden, ohne das Kerngeschäft des Anbieters zu stören oder seine Preisgestaltung offenzulegen.

Gemeinsam mit unseren Partnern wird ein vertraulicher Mindestpreis festgelegt, der auf einem Prozentsatz der Direktpreise beruht. Tools wie SmartRate unterstützen die Einnahmenoptimierung durch berechtigte Buchungen.

Bis dato hat ClassPass Partnern branchenweit 3,1 Mrd. $ gebracht. Und das ist noch lange nicht das Ende.

Schadet die Partnerschaft mit ClassPass meiner Direktkundschaft?

Aufgrund seiner Funktionsweise schützt ClassPass das Direktgeschäft seiner Partner und erzielt gleichzeitig zusätzliche Einnahmen. Unser Modell zieht in der Regel eine andere Zielgruppe an: Jüngere und preisbewusstere Leute, die nach Abwechslung suchen. So können wir den Bekanntheitsgrad unserer Partner erhöhen, ohne dass dies zulasten der Stammkundschaft geht.

Weltweit sind 94 % der ClassPass-Nutzer*innen neu bei dem Anbieter, den sie besuchen (weltweite Daten von ClassPass- und Mindbody-Kunden von 2020 bis Januar 2025). Zudem räumt ClassPass Direktkund*innen schon aufgrund seiner Funktionsweise Vorrang ein:

  • Für Kurse und Termine werden Credits entrichtet, kein Geld. Und das Abonnementmodell macht direkte Preisvergleiche nahezu unmöglich.

  • Beim Buchungsprozess haben Direktmitglieder in der Regel mehr Möglichkeiten, Sicherheit und Flexibilität.

  • SmartTools bieten nur die überschüssigen Plätze an.

ClassPass-Nutzer*innen haben ein kleineres Kursangebot und weniger Extraleistungen. Sie können weder einen spezifischen Platz oder Termin buchen, noch haben sie Anspruch auf Sonderleistungen des Anbieters. Gemäß den Daten von ClassPass-Partnern mit Systemintegration von Januar bis Juni 2025 werden 94 % der Fitnesskurse nicht vollständig belegt, sodass Direktkund*innen nach wie vor spontan einen gewünschten Kursplatz erhalten können.

Zwar kann es sein, dass manche Direktkund*innen zu ClassPass wechseln, aber unsere Daten zeigen, dass ClassPass durchgehend das gesamte Unternehmensergebnis verbessert. In einer Studie wurde festgestellt, dass bei Fitnesspartnern im Schnitt 4,5 % der Direktkundschaft auf eine ClassPass-Mitgliedschaft umsteigen, während sich die Laufkundschaft um 36 % erhöht und die Direktmitgliedschaften einen Zuwachs von 3,8 % verzeichnen. Bei Wellness-Partnern wechselten nur 0,7 % der direkten Mitglieder zu ClassPass und der Kundenzuwachs betrug 20 %. (Zudem wechselten im Schnitt 1,9 % der ClassPass-Nutzer*innen zu einer Direktmitgliedschaft.)* Die gestiegenen zusätzlichen Einnahmen und der Zuwachs bei den Neukund*innen wiegen weit mehr als etwaige Kundenverluste. ClassPass ist somit eine starke Ergänzung zum bereits bestehenden Tagesgeschäft unserer Partner.

*Based on ClassPass and Mindbody/Booker joint customers that launched on ClassPass from Jan 2023 to March 2025 with at least 50 ClassPass reservations in their first 6 months.

Wie pflegt ClassPass meinen Kursplan?

Mithilfe von SmartSpot aus unserem SmartTools-Angebot, kann ClassPass anhand der bisherigen Belegungsdaten und der derzeitigen Verfügbarkeit von Partnern mit Systemintegration prognostizieren, wie viele Plätze aus jedem Kurs angeboten werden sollten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass wir nur Plätze anbieten, die ohne ClassPass wahrscheinlich ungenutzt blieben. Das System optimiert in Echtzeit, wie viele Plätze bei ClassPass aufgeführt werden. In Zeiten mit geringer Nachfrage werden mehr Plätze angeboten, bei hoher Nachfrage weniger.

Die Plätze sind im Übrigen nicht fest an ClassPass gebunden. Sämtliche bei ClassPass angebotenen Plätze können nach wie vor von deiner Direktkundschaft gebucht werden. Keinesfalls sind die für ClassPass-Mitglieder verfügbaren Plätze für deine Direktmitglieder unzugänglich.

So kannst du dir unser Konzept vorstellen:

Angenommen, ein Studio bietet um sechs Uhr früh einen Kurs an, der bei seinen direkten Mitgliedern sehr beliebt ist. Weil die freien Plätze zügig von Direktkund*innen reserviert werden, bietet SmartSpot keine Plätze bei ClassPass an und der Kurs steht auf ClassPass auch nicht zur Verfügung. Stellt das Studio aber fest, dass ein oder zwei Plätze leer bleiben, bietet SmartSpot diese bei ClassPass an, damit der Anbieter mit dem Kurs noch zusätzliche Einnahmen erzielen kann. Nehmen wir in einem zweiten Beispiel an, das Studio hat einen weniger beliebten Kurs um elf Uhr vormittags, von dessen zehn Plätzen nur drei von Direktmitgliedern gebucht werden. Damit die verbleibenden Plätze nicht ungenutzt verfallen, bietet SmartSpot diese bei ClassPass an, ohne dass dies die Buchungsmöglichkeiten von Direktmitgliedern beeinträchtigt.

2024 erzielten US-amerikanische Fitnesspartner mit SmartRate im Schnitt eine um 20 % höhere ClassPass-Auszahlung, gewannen mehr als doppelt so viele Neukund*innen und verzeichneten eine um 14 % höhere Kursbelegung als Partner, die SmartRate nicht nutzten.*

*Based on a comparison of average outcomes for SmartRate and non-SmartRate U.S. fitness partners in 2024. Results vary.

Warum muss ich kostenlose Kurse anbieten?

Bei ClassPass können neue und ehemalige Nutzer*innen eine kostenlose Probemitgliedschaft in Anspruch nehmen und so Fitnessstudios und Gyms ausprobieren, die sie sonst nicht aufgesucht hätten. Durch dieses bewährte Konzept werden aus erstmaligen Gästen treue Kunden und Kundinnen, die über ClassPass wieder und wieder ins Studio kommen.

Kostenlose Probemitgliedschaften sind in vielen Branchen ein bewährtes Konzept, etwa bei Abonnementanbietern wie Netflix, Apple Music und Nuuly, aber auch bei großen Fitnessmarken wie CorePower, CycleBar und Brunch Fitness. Damit erhalten Menschen die Möglichkeit, etwas Neues kostenlos auszuprobieren. Das weckt nicht nur die Neugierde und Motivation, sondern begründet Gewohnheiten und führt dazu, dass aus Probemitgliedern zahlende Kund*innen werden.

Die kostenlose Probemitgliedschaft ist somit das Kernstück von ClassPass und hilft Fitnessanbietern, neue Zielgruppen zu erschließen. Etwa die Hälfte (49 %) der Umfrageteilnehmer*innen gab an, dass sie vor ihrer Mitgliedschaft bei ClassPass nicht regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen wären (auf Basis der In-App-Umfrageantworten zwischen Dezember 2024 und Juli 2025). Bei dieser Zielgruppe ist das Angebot einer kostenlosen Probestunde die beste Möglichkeit, die eigene Hemmschwelle zu überwinden und etwas Neues auszuprobieren. Für eine kostenlose ClassPass-Probemitgliedschaft sind strenge Voraussetzungen zu erfüllen und sie steht nur neuen Nutzern und Nutzerinnen und bestimmten ehemaligen Mitgliedern offen. Ehemalige Mitglieder, die ihr Konto reaktivieren, dürfen das Angebot einer ersten kostenlosen Probestunde nur dann nutzen, wenn sie das Partnerstudio mindestens ein Jahr lang nicht besucht haben.

Wichtige Zusatzinfo:

  • Probemitgliedern werden nur überschüssige Plätze angeboten, die wahrscheinlich ungenutzt blieben, wobei integrierte Partner, die SmartSpot nutzen, von Echtzeitschutz profitieren.
  • ClassPass verlangt durchgehend das Angebot einer Probemitgliedschaft, was bedeutet, dass die Richtlinien für alle Partneranbieter einheitlich sind.
  • Alle Fitnesspartner müssen am Angebot einer ersten kostenlosen Kursstunde teilnehmen und Nutzern und Nutzerinnen während der Probemitgliedschaft eine kostenlose Stunde gewähren.

Weltweit sind 94 % der ClassPass-Nutzer*innen neu im von ihnen besuchten Studio.* Neue Kundschaft mit herkömmlichen Marketingmitteln wie Anzeigen bei Google oder Instagram anzusprechen, ist üblicherweise mit Kosten von 100 bis 120 $ pro Person verbunden. Jeden Monat kommen so über 1.000 $ hinzu. Und das nur, um zehn neue Mitglieder zu gewinnen. In Gegensatz dazu ermöglicht ClassPass das gleiche Maß an Reichweite und hochwertigem Traffic ohne Betriebs- oder Marketingkosten und ist somit eine der wirksamsten Maßnahmen, um die Ergebnisse unserer Partner unter dem Strich zu verbessern.

*Based on Mindbody-ClassPass joint customer data from 2020-2025

Was ist mit Gästen, die mehrere Probemitgliedschaften nacheinander nutzen?

ClassPass ist nur dann erfolgreich, wenn es auch unsere Partner sind. Daher verbessern wir kontinuierlich die Mechanismen zur Betrugsprävention. Bei missbräuchlicher Nutzung von Probemitgliedschaften greifen wir sofort ein.

Für unsere Probemitgliedschaft sind strenge Voraussetzungen zu erfüllen. Sie steht nur folgenden Personengruppen offen:

  • Neuen Nutzern und Nutzerinnen im Rahmen ihrer ersten ClassPass-Probemitgliedschaft
  • Ehemaligen Mitgliedern, die die Plattform seit einer bestimmten Mindestdauer nicht mehr genutzt haben Im Falle einer Kontoreaktivierung gilt das Angebot einer kostenlosen Probestunde nur dann, wenn die Person das Studio des Anbieters seit mindestens einem Jahr nicht mehr besucht hat.

Um die wiederholte Inanspruchnahme von Probemitgliedschaften zu verhindern, investieren wir umfangreich in maschinelles Lernen und Echtzeit-Überwachung. So haben wir im Mai 2025 unser System zur Betrugserkennung so verbessert, dass es nun 48-mal schneller als das Vorgängersystem läuft. (Die Systemleistung kann aufgrund von Systemverfügbarkeit und gelegentlichen Verarbeitungsunterbrechungen abweichen.)

Außerdem können Anbieter vermutete Betrugsfälle direkt im Partner-Dashboard zur Überprüfung melden.

Was sind SmartTools? Wie funktionieren SmartSpot and SmartRate?

SmartTools sind die automatisierten datengestützten Management-Tools von ClassPass, mit denen Partner die Auslastung ihrer Trainingskurse optimieren und so möglichst hohe Einnahmen über ClassPass erzielen können. Die beiden SmartTools sind SmartSpot und SmartRate.

SmartSpot nutzt maschinelles Lernen, um das Direktkundengeschäft des Anbieters zu schützen, indem nur Plätze bei ClassPass angeboten werden, die unserer Prognose nach nicht von Direktmitgliedern genutzt werden. Dazu werden neben der momentanen Verfügbarkeit und den Belegungsmustern die bisherigen Auslastungsdaten herangezogen. SmartSpot ist so eingestellt, dass es keinesfalls Plätze bei ClassPass anbietet, die direkt gebucht worden wären. In der Praxis bedeutet dies, dass unsere Partner mit SmartSpot in Zeiten geringer Nachfrage mehr Plätze bei ClassPass anbieten können. So wissen sie, dass bei ClassPass nur überschüssige Plätze angeboten werden und keinesfalls Plätze, die direkt hätten gebucht werden können. Außerdem kann jeder Platz bei ClassPass nach wie vor von der Direktkundschaft reserviert werden.

SmartRate ist das Tool zur Einnahmenoptimierung von ClassPass, mit dem Partner aus jedem bei ClassPass angebotenen Platz den größtmöglichen Wert ziehen können. Anstelle pro Platz einen festen Credit-Betrag festzulegen, passt SmartRate die Credit-Anzahl in Echtzeit mit dem Ziel an, so viele Einnahmen wie möglich zu generieren. Zusammen mit unseren Partnerbetrieben legen wir anhand der Gebühren für eine Direktmitgliedschaft einen vertraulichen Mindestpreis fest. Danach passt SmartRate die Credit-Beträge an, um zu ermitteln, bei welchem Preisniveau die Auslastung am besten ist und die meisten Plätze verkauft werden. Unsere Partner können sicher sein, dass SmartRate dafür sorgt, dass sie mit jedem Platz, der bei ClassPass angeboten wird, die maximalen Einnahmen erzielen.

SmartRate und SmartSpot funktionieren im Zusammenspiel: SmartSpot bestimmt, welche Plätze bei ClassPass angeboten werden, und SmartRate optimiert die Credit-Anzahl, um die Einnahmen auf Partnerseite zu maximieren. Gemeinsam stellen diese beiden Tools sicher, dass unsere Partneranbieter ihre überschüssigen Kapazitäten bestmöglich nutzen können, ohne die Plätze zu beeinträchtigen, die direkt gebucht werden.

Warum erhalten Partner von ClassPass keine Zahlungen bei verspäteter Absage? Welchen Anreiz haben Partnerunternehmen, dies zu melden?

In der Mehrzahl der Fälle erhalten unsere Partnerunternehmen auch dann Geld für zu spät abgesagte Termine oder bei Nichterscheinen. ClassPass berücksichtigt die Richtlinie für zu späte Absagen von Partnern bis zum Umfang von zwölf Stunden. Besagt die Stornierungsrichtlinie eines Partners beispielsweise, dass Absagen bis zu vier Stunden vor dem Termin erfolgen können, erhält das Partnerunternehmen (anstelle der Stornierungsgebühr) eine Zahlung, wenn Absagen innerhalb dieser vier Stunden auftreten.

Aus Gründen der Fairness  verfahren wir nach dem Prinzip „Ein Platz – eine Zahlung“. Sagt ein ClassPass-Mitglied seinen Termin verspätet ab und ein anderes Mitglied bucht diesen, bezahlt ClassPass diesen gebuchten Platz nur einmal. Die anfängliche Auszahlung bei verspäteter Absage wird durch die erneute Buchung eines verspätet abgesagten Termins ersetzt. Ähnlich ist es auch, wenn ein ClassPass-Mitglied den letzten Platz in einem Kurs verspätet absagt und das Partnerunternehmen den Platz direkt an ein eigenes Mitglied verkauft. In diesem Fall zahlt ClassPass nicht die Auszahlung bei verspäteter Absage, denn für den Platz wurden bereits sämtliche Einnahmen realisiert. Diese Regelung stellt sicher, dass Partner für wirklich verloren gegangene Plätze entschädigt werden, während doppelte Auszahlungen für ein- und denselben Platz vermieden werden.

Was ist die Mindbody-Garantie?

So überzeugt sind wir, dass ClassPass Unternehmen zusätzliche Einnahmen bringt, dass wir Mindbody-Kunden, die eine Zusammenarbeit mit ClassPass eingehen, die entgangenen Einnahmen doppelt erstatten, wenn sie innerhalb von 90 Tagen keine zusätzlichen Einnahmen verzeichnen. Über 99 % der Betriebe, die Mindbody und ClassPass von Dezember 2024 bis Dezember 2025 genutzt haben, erzielten in diesem Zeitraum einen Zuwachs bei den zusätzlichen Einnahmen.* Näheres kannst du hier nachlesen.

 *Incremental revenue is measured using the ClassPass Revenue Guarantee methodology, including ClassPass revenue and direct revenue from ClassPass-acquired customers, net of displaced direct revenue. Terms apply

Gibt es Fälle, in denen ClassPass für einen Fitness- oder Wellness-Anbieter nicht sinnvoll ist?

Für viele Fitness- und Wellness-Anbieter ist ClassPass eine ideale Plattform. Es gibt aber auch Fälle, in denen es weniger gut geeignet ist:

  • Kriselnde Unternehmen auf der Suche nach einer schnellen Trendwende: Wie aus ClassPass-Daten zu besonders erfolgreichen Betrieben ersichtlich, fahren Unternehmen mit einer starken Direktnachfrage mit ClassPass besser.

  • Fitnessstudio mit Trainingsangeboten, die leicht zuhause umsetzbar sind: Studios, deren Workouts die Gäste auch einfach zuhause durchführen können, tun sich mitunter schwerer, sich von der Masse abzuheben und ClassPass-Buchungen zu erzielen, als Studios, deren Workouts zuhause nicht so gut funktionieren, darunter z. B. Pilates am Reformer oder Hot Yoga mit speziellen Umgebungsbedingungen. ClassPass empfiehlt Studios dringend, ihre Kurse möglichst individuell und so zu gestalten, dass sie nur in Präsenz gut ankommen (z. B. wohlig warme Räumlichkeiten, hochwertige Soundanlagen, persönliche Trainer*innen, starkes Gemeinschaftsgefühl). 

  • Anbieter in Regionen/Ländern mit geringer ClassPass-Präsenz: Anbieter in Regionen/Ländern, mit nur einem geringen ClassPass-Angebot und einem kleinen ClassPass-Kundenstamm haben mitunter Schwierigkeiten, ClassPass-Nutzer*innen zu gewinnen, weil es schlicht nicht genug davon gibt.  

  • Anbieter, die verlässlich 100 % ihrer Plätze belegen: Obwohl das nicht die Norm ist und ein durchschnittliches Studio gemäß den Daten unserer Integrationspartner nur 37 % seiner Gesamtkapazität ausschöpft, treffen wir gelegentlich auf Anbieter, die uns sagen, ihre Plätze wären komplett belegt.* Weil ClassPass darauf ausgelegt ist, nur die Plätze zu listen, die ein Anbieter nicht alleine belegen kann, wäre ClassPass in diesem Fall weniger gut geeignet.

Stellt ein Anbieter fest, dass ClassPass für ihn keinen Zweck erfüllt, kann er die Plattform nach Ablauf einer Frist von 90 Tagen wieder verlassen.Die Tatsache, dass nur sehr wenige Anbieter dies tun, bestätigt eindeutig, dass das von uns konzipierte Modell funktioniert und von vielen Unternehmen und in zahlreichen Konstellationen als geeignet befunden wird. 2024 betrug die Bindung bei Anbietern mit monatlichen Plattformeinnahmen von über 50 $ ca. 96 %.

*Based on ClassPass 2024 data for active schedules

Was bringt mir die Partnerschaft mit ClassPass?

Obschon die Ergebnisse bedingt durch Art des Unternehmens, seiner Lage und Beliebtheit abweichen können, stellen unsere Partnerbetriebe in der Regel fest, dass sich die Kombination aus größerem Bekanntheitsgrad und mehr Buchungen sowohl auf die Bekanntheit als auch die Einnahmen positiv auswirkt. Im Schnitt erzielten Mindbody-Unternehmen innerhalb von sechs Monaten mit ClassPass zusätzliche Einnahmen, die in etwa 28 % ihrer Einnahmen durch das Direktkundengeschäft entsprechen.*

Über ClassPass haben unsere Partner Zugang zu einem großen und motivierten Kundenstamm, der aktiv auf der Suche nach neuen Fitness- und Wellness-Möglichkeiten ist. Deshalb verzeichnen viele Studios bei Erstbesucher*innen und der Bekanntheit ihres Unternehmens vor Ort einen Zuwachs.

 *Based on Mindbody-ClassPass data for joint customers using both platforms for at least 6 months from Jan 2024–Jan 2025. Incremental ClassPass revenue means ClassPass revenue and direct revenue from ClassPass-acquired customers, net of displaced direct revenue.

Profitieren nur große Ketten von ClassPass?

ClassPass ist nicht nur für große Firmen oder Luxusmarken. Auch das kleine unabhängige Fitnessstudio am Eck kann seine Einnahmen mit uns oft spürbar steigern.

Bei kleineren Studios wirkt ClassPass mitunter als starker Katalysator. Es bringt Anbieter in Kontakt mit einer neuen Zielgruppe, die aus Kund*innen vor Ort besteht, die den Anbieter sonst nicht gefunden hätten, und von denen viele zu treuen ClassPass-Mitgliedern werden. Zudem gleicht ClassPass Nachfrageschwankungen aus und sorgt in Zeiten geringer Nachfrage für die Belegung freier Plätze, um zusätzliche Einnahmen zu erwirtschaften.

Verschafft mir ClassPass neue Kundschaft?

ClassPass verschafft Partnern Zugang zu neuen Zielgruppen und hilft beim Ausbau des Unternehmens, ohne dass dies zulasten der Stammkundschaft geht. ClassPass-Mitglieder sind anders. Sie sind typischerweise preisbewusst, legen Wert auf Flexibilität und ein vielseitiges Angebot und möchten explizit etwas Neues ausprobieren.

Weltweit sind 94 % der ClassPass-Nutzer*innen neu im von ihnen besuchten Studio.* Die gesamte von uns generierte Nachfrage stammt also nahezu von Neuzugängen.

SmartSpot ist so ausgelegt, dass das Kerngeschäft von Partnern geschützt wird, indem nur die Plätze angeboten werden, die wahrscheinlich ungenutzt bleiben. Und weil ClassPass-Mitgliedern eine eingeschränkte Kursauswahl und weniger Sonderleistungen angeboten werden, profitiert deine Direktkundschaft von einem optimalen Zugang und besserer Auswahl.

Mit ClassPass können Partnerunternehmen nicht nur ihre freien Plätze belegen, sondern ihr Studio auch neuen Kund*innen präsentieren und so ihren Bekanntheitsgrad steigern. Ungenutzte Kapazitäten werden so zu einem bedeutsamen Wachstumsfaktor.

 *Based on Mindbody-ClassPass joint customer data from 2020-2025

Erziele ich mit ClassPass wirklich zusätzliche Einnahmen?

Ja, denn ClassPass und seine SmartTools sind darauf ausgelegt, die Plätze zu belegen, die andernfalls ungenutzt blieben, wobei das laufende Direktgeschäft nur minimal beeinträchtigt wird. Und da viele Fixkosten (Miete, Geräte, Personal) ja weiterhin anfallen, ganz gleich, ob die Plätze belegt werden oder nicht, stellen die Buchungen über ClassPass für unsere Partner echte zusätzliche Einnahmen dar.

Warum werden nicht mehr ClassPass-Nutzer*innen zu Direktmitgliedern?

ClassPass hat nicht den Zweck, das Direktkundengeschäft anzukurbeln. Es dient dazu, Partnern die Belegung freier Plätze zu vereinfachen, die nicht von ihren Direktmitgliedern reserviert werden, und diese an ClassPass-Nutzer*innen zu vergeben, die Abwechslung und einen Mehrwert suchen.

ClassPass-Nutzer*innen probieren dauernd neue Workouts aus und etablieren neue Trainingsroutinen, die sich aus mehreren Studios und Disziplinen zusammensetzen. Sie sind preisbewusster und akzeptieren auch die Abstriche, die ClassPass mit sich bringt.

Warum darf ich ClassPass-Mitglieder nicht vollumfänglich in mein Marketing einbeziehen?

Damit dies weiterhin gut für Partner und ClassPass funktioniert, haben wir ein paar Einschränkungen bei der Verwendung von ClassPass-Mitgliederdaten und deren Nutzung zu Marketingzwecken festgelegt. Studios können ClassPass-Nutzer*innen fragen, ob sie sich direkt auf ihren E-Mail-Verteiler setzen lassen möchten. Wir bitten jedoch davon abzusehen, ClassPass-Mitglieder speziell anzuschreiben (zum Beispiel um ihnen etwas anzubieten, was bestehenden Kund*innen nicht angeboten wird oder Vergleiche mit ClassPass anzustellen). Hierfür gibt es einen Grund: ClassPass-Mitglieder probieren gerne neue Locations aus. Wenn sie bei jedem Besuch zu einer Direktmitgliedschaft gedrängt werden, beeinträchtigt das ihr Interesse, neue Studios auszuprobieren, was wiederum die Anzahl neuer Gesichter verringert, die wir zu unseren Partnern schicken können. Indem der Studiobesuch ohne Verpflichtungen und möglichst frei abläuft, können wir unseren Partnern mehr Erstbesucher*innen vermitteln, für mehr Wiederholungsbesuche sorgen und zu einer langfristigen Kundenbindung beitragen. Auch wissen wir, dass ClassPass-Mitglieder aus den oben genannten Gründen eher nicht Direktmitglied werden wollen. Daher ist es sinnlos, sie mit Marketingaktionen zu behelligen, die wissentlich keinen Erfolg haben werden.

Was das für Partner bedeutet:

  • Die meisten ClassPass-Mitglieder sind neu bei einem Anbieter und erweitern so den Kundenstamm ohne irgendwelche Vorabkosten für Marketing.*
  • Zu Wiederholungsbesuchen kommt es zwangsläufig, wenn Gäste an einem Studio Gefallen finden und es über ClassPass erneut besuchen.
  • Tools wie SmartSpot sorgen dafür, dass ClassPass das Direktkundengeschäft von Partnern ergänzt und nicht in Konkurrenz dazu tritt.
*Mindbody-ClassPass joint customer data from 2020-2025 shows that, globally, 94% of ClassPass users are new to the fitness venues they visit.

Wirkt sich das Verhalten von Gästen auf die Credit-Anzahl und die Auszahlungen an Partner aus?

Von Anbietern hören wir oft die Sorge, dass „der Anbieter weniger verdient, je öfter eine Person das Studio besucht.“ Sei getrost: So funktioniert ClassPass nicht!

Die Algorithmen von ClassPass nutzen keine Mechanismen zur Preisüberwachung. Es werden keine Credit-Beträge oder Auszahlungen anhand der Gewohnheiten einzelner Gäste oder deren Inanspruchnahme festgesetzt. Stattdessen passt SmartRate die Credit-Anzahl automatisch so an, dass die Einnahmen des Partners für jeden Kurs möglichst hoch ausfallen. Hierzu werden die aggregierten Nachfragekurven von Millionen von Abonnent*innen herangezogen.

SmartRate betrachtet eine Kombination aus bisherigen Trends (wie voll ein Kurs in der Regel ist oder welche Kurse am meisten oder am wenigsten beliebt sind) sowie Echtzeit-Faktoren (wie voll ein Kurs ist und wie bald er ansteht) und keine individualisierten oder personenbezogenen Daten. Durch folgende Maßnahmen zielt SmartRate darauf ab, die Einnahmen von Partnern zu maximieren:

  • Anpassung der Credit-Anzahl, um herauszufinden, bei welcher Höhe die bestmögliche Auslastung erzielt und die meisten Nutzer*innen gewonnen werden
  • Belegung freier Plätze, die ansonsten ungenutzt blieben
  • Gewährleistung einer Mindestauszahlung pro Buchung

Dieses Konzept schützt die Einnahmen unserer Partner und sorgt für eine gerechte Bezahlung auf Grundlage von Nachfrage und Platzverfügbarkeit und nicht auf Basis des Verhaltens einzelner Nutzer*innen.

Wie sehen die Einnahmen durch Buchungen über ClassPass im Vergleich zu Direktbuchungen aus?

ClassPass zahlt pro Platz oft einen geringeren Preis als mit einer Direktbuchung erzielt wird. Der Hauptunterschied ist, dass bei ClassPass nur überschüssige Plätze angeboten werden. Jeder durch ClassPass bezahlte Besuch steht somit für eine zusätzliche Einnahme, denn diese hättest du nicht erzielt, wenn der Platz oder Termin nicht gebucht worden wäre.

Freie Fitness- und Wellness-Termine verfallen. Das heißt, ist ein Termin erst einmal vergangen oder hat ein Kurs begonnen, können aus den freien Plätzen keine Einnahmen mehr erwirtschaftet werden. ClassPass ist so konzipiert, dass Unternehmen dieses Potenzial ausschöpfen und damit Einnahmen erzielen können, indem Plätze belegt werden, die ansonsten ungenutzt blieben. Das Direktkundengeschäft des Anbieters bleibt dabei unberührt und auch die Preise werden nicht offengelegt.

Gemeinsam mit unseren Partnern wird ein vertraulicher Mindestpreis festgelegt, der auf einem Prozentsatz der Direktpreise beruht. Tools wie SmartRate unterstützen die Einnahmenoptimierung durch berechtigte Buchungen. Bis dato hat ClassPass Partnern branchenweit 3,1 Mrd. $ gebracht. Und das ist noch lange nicht das Ende.

Wie hilft mir die Probemitgliedschaft von ClassPass dabei, neue Kundschaft zu gewinnen?

Die Probemitgliedschaft von ClassPass ist ein bewährter Wachstumstreiber für Fitnessstudios, denn sie senkt bei den Menschen die Hemmschwelle, erstmalig einen Kurs dort zu besuchen. Annähernd die Hälfte (49 %) der Umfrageteilnehmer*innen gaben an, dass sie vor ihrer Mitgliedschaft bei ClassPass nicht regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen wären.* Mit herkömmlichen Marketingmaßnahmen lässt sich diese Zielgruppe nur schwer erreichen. Ein erster kostenloser Besuch ist daher optimal, um diese Personen zu etwas Neuem zu bewegen.

Aus diesem Grund ist das Angebot einer kostenlosen Schnupperstunde über ClassPass fester Bestandteil bei allen Partnerunternehmen. Während der Probemitgliedschaft eines Nutzers oder einer Nutzerin bieten Studios einen ersten kostenlosen Besuch an. Gleichzeitig investiert ClassPass Millionen in Marketingmaßnahmen, um mehr Leuten den Sport in Fitnessstudios näherzubringen. Wir bringen unseren Anbietern also Gäste, die sich von Fitnessstudios bisher nicht angesprochen fühlten. Tatsächlich sind 94 % der ClassPass-Nutzer*innen neu in dem von ihnen besuchten Fitnessstudio.**

Der kostenlose Besuch gilt nur während der Probemitgliedschaft einer Person und ist auf einen Besuch pro Anbieter beschränkt. Sämtliche anderen Besuche danach werden bezahlt. Unserer Erfahrung nach führt dieser erste kostenlose Besuch zu wiederholten Besuchen. Wenn eine Probemitgliedschaft auf eine volle Mitgliedschaft umgestellt wird, kommen 80 % der Leute zu einem Anbieter zurück, den sie während der kostenlosen Probemitgliedschaft besucht haben (gemäß Daten von 2024).

Hier sind einige wichtige Anmerkungen zu den Voraussetzungen:

  • Für eine kostenlose ClassPass-Probemitgliedschaft sind strenge Voraussetzungen zu erfüllen und sie steht nur neuen Nutzern und Nutzerinnen und bestimmten ehemaligen Mitgliedern offen.

  • Ehemalige Mitglieder, die ihr Konto reaktivieren, dürfen das Angebot eines ersten kostenlosen Besuchs nur dann nutzen, wenn sie das Partnerstudio mindestens ein Jahr lang nicht besucht haben.

*Based on responses to in-app survey, Dec 2024-July 2025

**Based on Mindbody-ClassPass joint customer data from 2020-2025 

Welche Schutzvorkehrungen betreibt ClassPass zur Sicherung meines Geschäftsbetriebs?

Wir haben verschiedene Schutzmechanismen eingerichtet, um eine missbräuchliche Verwendung von Probemitgliedschaften zu verhindern und unsere Partnerunternehmen zu schützen. Unsere auf maschinellem Lernen basierenden Erkennungssysteme und die Echtzeit-Überwachung werden kontinuierlich weiterentwickelt, damit Probemitgliedschaften nicht wiederholt von einer Person in Anspruch genommen werden. So haben wir im Mai 2025 unser System zur Betrugserkennung dahingehend verbessert, dass es nun 48-mal schneller als das Vorgängersystem läuft.* Außerdem können Anbieter vermutete Betrugsfälle direkt im Partner-Dashboard zur weiteren Überprüfung melden.

Für unsere Probemitgliedschaft sind ferner strenge Voraussetzungen zu erfüllen. Sie gilt nur für Personen, die neu bei ClassPass sind, sowie für ehemalige Mitglieder, die die Plattform seit einer bestimmten Mindestdauer nicht mehr genutzt haben

*Performance may vary due to system availability and occasional processing interruptions 

Wie handhabt ClassPass verspätete Absagen und Nichterscheinen, damit Partnerunternehmen gerecht bezahlt werden?

In der Mehrzahl der Fälle erhalten ClassPass-Partner auch Geld für zu spät abgesagte Termine oder bei Nichterscheinen. ClassPass berücksichtigt die Richtlinie für zu späte Absagen von Partnern bis zum Umfang von zwölf Stunden. Besagt die Stornierungsrichtlinie eines Partners beispielsweise, dass Absagen bis zu vier Stunden vor dem Termin erfolgen können, erhält das Partnerunternehmen eine Zahlung, wenn Absagen innerhalb dieser Frist eingehen. Wird der Termin sechs Stunden vor Kursbeginn abgesagt, erhält der Partner hingegen keine Zahlung.

Aus Gründen der Fairness verfährt ClassPass nach dem Prinzip „Ein Platz – eine Zahlung“. Sagt jemand seine Buchung verspätet ab und ein anderes ClassPass-Mitglied bucht den freigewordenen Platz, erfolgt nur eine Zahlung, denn die Zahlung des erneut gebuchten Platzes ersetzt die Zahlung für die abgesagte Buchung.

Ähnlich ist es, wenn der letzte Platz in einem Kurs abgesagt und daraufhin vom Unternehmen eigenständig direkt belegt wird. In diesem Fall bezahlt ClassPass nichts für die verspätete Absage, weil mit dem Platz ja Einnahmen erzielt wurden. Diese Regelung stellt sicher, dass Partner für wirklich verloren gegangene Plätze entschädigt werden, während doppelte Auszahlungen für ein- und denselben Platz vermieden werden.

Wie unterstützt ClassPass das Wachstum meines Unternehmens und schützt gleichzeitig meine Direktmitglieder?

Aufgrund seiner Funktionsweise schützt ClassPass das Direktgeschäft seiner Partner und erzielt gleichzeitig zusätzliche Einnahmen. Unser Modell zieht in der Regel eine andere Zielgruppe an: Jüngere und preisbewusstere Leute, die nach Abwechslung suchen. So können wir den Bekanntheitsgrad unserer Partner erhöhen, ohne dass dies zulasten seiner Stammkundschaft geht.

Weltweit sind 94 % der ClassPass-Nutzer*innen neu bei dem Anbieter, den sie besuchen (weltweite Daten von ClassPass- und Mindbody-Kunden von 2020 bis Januar 2025). Zudem schützt ClassPass die Direktmitglieder und gibt ihnen Vorrang, indem Kurse im Rahmen eines Abonnementmodells mit Credits und nicht mit Geld bepreist sind. Das bedeutet, dass Nutzer*innen die Preise nicht direkt vergleichen können. Und es wird gleichzeitig ein Buchungsverfahren sichergestellt, bei dem Direktmitglieder in der Regel mehr Möglichkeiten, mehr Sicherheit bei der Buchung und mehr Flexibilität genießen. SmartTools helfen zudem, nur die echten überschüssigen Kapazitäten eines Unternehmens anzubieten.

Zwar kann es sein, dass manche Direktkund*innen zu ClassPass wechseln, aber unsere Daten zeigen, dass ClassPass durchgehend das gesamte Unternehmensergebnis verbessert. In einer Studie wurde festgestellt, dass bei Fitnesspartnern im Schnitt 4,5 % der Direktkundschaft auf eine ClassPass-Mitgliedschaft umsteigen, während sich die Laufkundschaft um 36 % erhöht und die Direktmitgliedschaften einen Zuwachs von 3,8 % verzeichnen. Bei Wellness-Partnern wechselten nur 0,7 % der direkten Mitglieder zu ClassPass und der Kundenzuwachs betrug 20 %. Zudem wechselten im Schnitt 1,9 % der ClassPass-Nutzer*innen zu einer Direktmitgliedschaft.* Die gestiegenen zusätzlichen Einnahmen und der Zuwachs bei den Neukund*innen wiegen weit mehr als etwaige Kundenverluste. ClassPass ist somit eine starke Ergänzung zum bereits bestehenden Tagesgeschäft unserer Partner.

*Based on ClassPass and Mindbody/Booker joint customers that launched on ClassPass from Jan 2023 to March 2025 with at least 50 ClassPass reservations in their first 6 months. 

Wie stellt ClassPass sicher, dass seine Mitglieder nur Plätze beanspruchen, die ansonsten frei blieben?

SmartSpot ist eines der SmartTools von ClassPass. Es prognostiziert anhand der bisherigen Auslastungsdaten eines Partners, anhand von Nutzungsmustern und der derzeitigen Verfügbarkeit, wie viele Plätze bei ClassPass angeboten werden sollen. Das Ziel ist denkbar einfach: Es sollen nur Plätze angeboten werden, die das Partnerunternehmen nicht eigenständig belegen kann.

SmartSpot passt die Verfügbarkeit dynamisch an und bietet so in Zeiten geringer Nachfrage mehr, bei hoher Nachfrage weniger Plätze an. Das Grundprinzip dahinter ist, dass Plätze niemals bei ClassPass angeboten werden sollen, wenn sie anderweitig durch ein Direktmitglied gebucht werden könnten.

So kannst du dir unser Konzept vorstellen:

Denke an einen beliebten Kurs um 7:15 Uhr, der nach und nach von Direktmitgliedern belegt wird. Wenn zunehmend Buchungen eingehen und sich der Kurs allmählich füllt, erkennt SmartSpot, dass die Nachfrage bereits sehr stark ist und bietet keine Plätze aus diesem Kurs bei ClassPass an. Bleiben aber aller Erfahrung nach ein oder zwei Plätze frei, stellt SmartSpot nur diese Plätze bei ClassPass ein, wodurch der Partner zusätzliche Einnahmen generieren kann, ohne seine treue Stammkundschaft zu verärgern.

Nehmen wir als zweites Beispiel einen weniger stark frequentierten Kurs um elf Uhr mit zehn Plätzen, von denen nur drei normalerweise direkt gebucht werden. Statt die verbleibenden Plätze ungenutzt zu lassen, bietet SmartSpot sie bei ClassPass an. Buchungen durch die direkte Kundschaft bleiben hiervon unberührt.

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